Gerüst- Komponenten
Alle
angebotenen Gerüste zeichnen sich durch eine logische Aufbauweise
aus, so dass auch Laien ein vollständiges Gerüst ohne Übung
aufbauen können.
Probleme
bereiten häufig jedoch die Begrifflichkeiten der typischen Gerüstbaukomponeten.
Die zwingend notwendigen Komponenten werden im folgenden beschrieben.
1.
Gerüstfuß (Normalspindel, Drehfuß, Gewindefußplatte)
Um
Niveauunterschiede des Geländes auszugleichen und damit ein horizontal
ausgerichtetes Gerüst aufzubauen, sind Gerüstfüße
erforderlich, die eine Spindel zu Niveaureguierung haben. Je nach Niveauunterschied
können sie verschiedene Längen von Gerüstfüßen
erhalten.
2.
Vertikalrahmen (Ständer)
Vertikalrahmen
sind die senkrecht nach oben ausgerichteten Stahlrahmen.
3.
Holzböden, Stahlböden, Vollholzbohlen
Als
Lauffläche können diverse Materialien eingesetzt werden. Die
Böden werden auf die Vertikalrahmen oder auf sogenannte Konsolen
(s.u.) gelegt.
4.
Horizontalrahmen (Matten)
In
Maurergerüsten werden zur Stabilisierung statt herkömmlicher
Böden Horizontalrahmen auf die Vertikalrahmen gelegt. Als Lauffläche
dienen dann einfache Holzbeläge, die auf die Horizontalrahmen gelegt
werden.
5.
Diagonale
Zur
Ausrichtung und Stabilisierung des Gerüstes werden Diagonale eingesetzt.
Bei einigen Systemen (Plettac) ist die Diagonale im untersten Feld zusätzlich
mit einer unteren Diagonalbefestigung zu fixieren.
6.
Rückengeländer, Schutzgeländer
Zur
Ausrichtung des Gerüstes und zum Schutz vor Abstürzen werden
Rückengeländer an die Vertikalrahmen montiert. Gemäß
den Vorschriften sind pro Feld zwei Rückengeländer bzw. ein
Doppelrückgeländer vorzusehen.
7.
Seitengeländer, Stirngeländer
Um
eine Unfallgefahr an den Seiten des Gerüstes auszuschließen,
sind zwei Seitengeländer bzw. ein Doppelseitengeländer am äußersten
Vertikalrahmen anzubringen.
8.
Geländerpfosten, Geländerstützen
Geländerpfosten
werden auf der obersten Ebene montiert, wo ggf. keine Vertikalrahmen eingesetzt
werden können oder sollen. An den Geländerpfosten werden die
Rückengeländer befestigt.
9.
Seitengeländerrahmen, Doppelpfosten, Stirngeländerrahmen
Seitengeländerrahmen
bilden auf der obersten Ebene den seitlichen Abschluss des Gerüstes.
Statt der Seitengeländerrahmen können natürlich auch Vertikalrahmen
mit zusätzlichen Seitengeländer eingesetzt werden.
10.
Anker, Abstandsrohr, Gerüsthalter
Zur
Fixierung des Gerüstes an der Hauswand, um das Gerüst auch bei
Wind und Sturm sicher stehen zu lassen, werden Anker verwendet, die mittels
einer Normalkupplung am Gerüst befestigt werden. Die Anker werden
in Ringösen gesteckt, die zuvor in die Hauswand gedreht wurden.
11.
Leitergangsklappen, Aludurchstiegstafeln
Um
bequem und sicher von einer Ebene zur anderen zu gelangen, ohne sich außen
am Gerüst über eine lange Leiter empor zu klimmen, werden Leitergangsklappen
bzw. Durchstiegstafeln eingebaut. Über eine z. T. integrierte Leiter
erreichen Sie die nächst höhere Ebene.
12.
Dachdeckerpfosten, Schutzgitterstützen
Zur
Vermeidung von Abstürzen bei Dacharbeiten ist ein Schutzgerüst
zwingend vorgeschrieben. Um z. B. eine Traufe zum umrüsten, werden
für diese Arbeiten Dachdeckerpfosten eingesetzt, an denen Schutznetze
oder Schutzgitter angebracht werden.
13.
Konsolen, Ausleger
Wenn
ein Gerüst verbreitert oder zum Putzen Zwischenhöhen realisiert
werden sollen, können Konsolen montiert werden. Zwischen zwei Konsolen
werden die Holz- oder Stahlbeläge bzw. Vollholzbohlen gelegt.
Alle
beschriebenen Arbeiten erfolgen praktisch ohne Werkzeugeinsatz. Sie benötigen
lediglich einen Hammer und einen Ringschlüssel (SW 19 und SW 22).
Bei
Bedarf senden wir Ihnen auch gerne eine Aufbauanleitung per Email zu.
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